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Richtfest für neues Büro- und Laborgebäude der Ostfalia Hochschule in Suderburg

„Arbeiten liegen im Zeit- und Kostenplan“


Munster, 19. Oktober 2020. Das Staatliche Baumanagement Lüneburger Heide baut am Campus Suderburg ein neues Büro- und Laborgebäude für die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissen­schaften. Rund vier Monate nach Baubeginn liegen die Arbeiten im Zeit- und Kostenrahmen. Das gab die kommissarische Amtsleiterin Ulrike Herda beim Richtfest am heutigen Donnerstag bekannt. In dem Neubau für rund 4,2 Millionen Euro werden rund 15 Beschäftigte des Instituts für nachhaltige Bewässerung im ländlichen Raum arbeiten.

Das neue Gebäude war erforderlich geworden, weil es für das 2018 gegründete Institut bisher keine eigenen Räumlichkeiten gab. Derzeit sind die Beschäftigten auf verschiedene Gebäude verteilt. Die Baumaßnahme wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, des Landes Niedersachsen sowie einem Eigenanteil der Ostfalia finanziert.

Ausbau der Forschung

„Mit dem Neubau erhält die Ostfalia modernste Bedingungen für die Forschung“, sagte Ulrike Herda. „Der Wassermangel der vergangenen Jahre hat überdeutlich gezeigt, wie wichtig das Thema nachhaltige Bewässerung im ländlichen Raum ist. Um der zunehmenden Bedeutung dieses Forschungsbereichs gerecht zu werden, planen wir, das neue Gebäude bereits in rund einem Jahr fertigzustellen.“

„Mit dem Neubau soll vor allem auch die Forschungsinfrastruktur an unserem Hochschulstandort Suderburg weiter ausgebaut werden“, so die Präsidentin der Ostfalia, Prof. Dr. Rosemarie Karger. „Dazu wird in unserem Neubau gemeinsam mit regionalen Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen inter- und transdisziplinär geforscht werden.“

Zweigeteilter Bau mit Retentionsgründächern

Das Staatliche Baumanagement errichtet den Neubau als Z-förmiges Gebäude auf dem Grundstück „Hofkoppel“. Dort bildet es den südlichen Abschluss des Campus Suderburg. Das neue Gebäude besteht aus zwei Bereichen: einem vier Meter hoher Bürotrakt, in dem die Büros und ein Besprechungsraum untergebracht sind, und ein sechs Meter hoher Labortrakt. In einem Teilbereich ist der Labortrakt zweigeschossig. Im unteren Bereich sind die WC-Anlagen und die Umkleiden untergebracht, im oberen Bereich die Technikräume.

Die Dächer werden als Retentionsgründächer ausgebildet, um Regenwasser zurückzuhalten, die Verdunstung zu erhöhen und die Qualität des Arbeitsumfeldes zu erhöhen. Das Regenwasser des Labortraktes wird zurückgehalten und für Versuchszwecke in Zisternen gesammelt. Das Gründach des Bürotraktes nutzt das Institut zu Demonstrationszwecken für die Regenwassergewinnung.

Über das Staatliche Baumanagement Lüneburger Heide

Das Staatliche Baumanagement Lüneburger Heide führt als eines von acht staatlichen Bauämtern in Niedersachsen Baumaßnahmen des Landes und des Bundes durch. Mit rund 200 Beschäftigten betreuen wir mehr als 6.300 Bauwerke in den Landkreisen Celle, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen.

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