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Staatliches Baumanagement Ems-Weser

Der Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Baumanagement Ems-Weser umfasst die Landkreise Ammerland, Aurich, Friesland, Leer, Oldenburg, Wesermarsch und Wittmund sowie die kreisfreien Städte Delmenhorst, Emden, Oldenburg und Wilhelmshaven mit einer Fläche von ca. 6.640 km² und 5.139 zu betreuenden Objekten in 1.220 Liegenschaften.

Neben dem Dienstsitz in Wilhelmshaven bestehen in Oldenburg und Emden zwei größere auswärtige Organisationseinheiten, denen je eine kleinere Einheit mit Sitz in Delmenhorst, Aurich und Jever zugeordnet ist, um eine ortsnahe Betreuung der zahlreichen Liegenschaften sicherzustellen.

Das Aufgabenspektrum reicht von der baufachlichen Beratung der Nutzer zu ihren Bauprogrammen und deren wirtschaftlicher Umsetzung über Grundstücksgutachten, Entwurf, Kostenberechnung, Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung und Objektüberwachung bis zur Übergabe fertiger Baumaßnahmen. Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt ist die Bauunterhaltung zur Substanz- und Werterhaltung vorhandener Liegenschaften. Weiterhin werden Anträge auf finanzielle Zuwendungen des Landes zu förderungswürdigen Bauvorhaben Dritter bearbeitet und baufachliche Gutachten erstellt. Die baufachliche Beratung von Nutzern und die überwiegend projektbezogene Erledigung der vorgenannten Aufgaben werden von fünf Baugruppen sowie den Fachbereichen Hochbauplanung, Betriebstechnik und Ingenieurbau wahrgenommen, für die an allen drei Standorten baufachliche Kompetenz vorgehalten wird.

Traditionsgemäß dominieren am Hauptstandort Wilhelmshaven die Bauaufgaben für die Marine, die durch den geänderten Auftrag der Bundeswehr als deren "logistisches Rückgrat" zunehmend an Bedeutung gewinnt. Dies führte in den letzten Jahren zu zahlreichen Neu-, Um- und Erweiterungsbauten. Eine Entwicklung, die noch nicht abgeschlossen ist, sondern sich in den nächsten Jahren noch verstärken wird und damit einen der Aufgabenschwerpunkte des Amtes bildet.

Aktuell werden im militärischen Bereich in großem Umfang Projekte der technischen Infrastruktur für zurzeit im Bau befindliche neue Schiffstypen durchgeführt. Im Bau befinden sich hier zudem diverse Maßnahmen zur Sanierung und Instandsetzung von Unterkunfts- und Verwaltungsgebäuden sowie der Neubau für ein Sanitätsunterstützungszentrum. Mittlerweile konnten mehrere Unterkunfts- und Dienstgebäude auf dem Gelände der Westerweiterung des Marinestützpunktes Heppenser Groden an die Marine zur Nutzung übergeben werden. Die Neubauten einer Rettungsübungshalle und eines Lehrsaalgebäudes werden in 2017 fertig gestellt.

Im Bereich Emden liegen die Aufgabenschwerpunkte in und im Umkreis von Aurich sowie in Leer, Wittmund und Ramsloh. Es handelt sich hierbei um Liegenschaften der Luftwaffe (Flugplatz Wittmundhafen), der Marine (Marine-Munitions-Depot Diedrichsfeld, Funksendestelle Ramsloh, SAR-Borkum) und des Heeres (Evenburg-Kaserne in Leer). In der Evenburg-Kaserne wurde u. a. der Neubau einer Ausbildungshalle für „Luftbewegliche Sanitätseinheiten" und der Neubau eines Parkdecks abgeschlossen. Zahlreiche weitere Maßnahmen zur Modernisierung und Anpassung an den aktuellen und zukünftigen militärischen Bedarf sind zurzeit in der Planung und der Durchführung.

Mit der Stationierungsentscheidung für den Eurofighter auf dem Flugplatz Wittmundhafen sind hier in den nächsten Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Anpassung der hochbaulichen und technischen Infrastruktur geplant.

Im Landesbau stehen Neu- und Umbaumaßnahmen für die Hochschule Emden/Leer und andere Landesliegenschaften in Emden an. Gleiches gilt auch für das Landesbehördenzentrum in Aurich, dessen überwiegend denkmalgeschützte Bausubstanz bereits in den letzten Jahren im Rahmen diverser kleiner Baumaßnahmen saniert und aktuellen gesetzlichen Vorschriften angepasst wurde. Ein Schwerpunkt bildet weiterhin das Nds. Internatsgymnasium in Esens

Die in Oldenburg verbleibende Organisationseinheit betreut den Großteil der Landesliegenschaften im Amtsbereich.

Aufgabenschwerpunkte liegen bei den Projekten im Bereich der Stadt Oldenburg beim Hochschulbau (Universität und Jade Hochschule), bei den kulturellen Einrichtungen, wie zum Beispiel dem Staatstheater, dem Oldenburger Schloss, den Landesmuseen, der Landesbibliothek, bei den zahlreichen Liegenschaften der Justiz, Polizei und der Finanzverwaltung.

Nach der Fertigstellung vom Neubau des Experimentierhörsaals der Universität Oldenburg wurde in 2017 auch ein Laborgebäude zur Nutzung übergeben. Weiterhin werden z. Zt. umfängliche Baumaßnahmen im Bestand der Hochschule geplant und durchgeführt.

Die Fertigstellung des Neubaus eines Veterinärinstitutes für das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Oldenburg, das z. Zt. größte Landesbauvorhaben des SB Ems-Weser, wird im 1. Quartal 2018 angestrebt. Die Investitionskosten für dieses Projekt liegen bei 40 Mio. €.

Zu den wichtigsten Nutzern im Landkreis Ammerland gehört die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Loy, für die z. Zt. eine Umbau und Erweiterungsmaßnahme geplant wird. Spürbar hat sich der Bund aus der Stadt Oldenburg sowie den angrenzenden Landkreisen zurückgezogen, so dass mit der Henning von Treskow und Dragoner-Kaserne in Oldenburg sowie der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne in Delmenhorst lediglich drei Kasernen verbleiben, die allerdings durch die Stationierung neuer Truppenteile in einigen Bereichen weiter aufwachsen und entsprechende Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen nach sich gezogen haben.

Zurzeit werden von ca. 200 Beschäftigten Bauausgaben in Höhe von jährlich ca. 96 Mio. € umgesetzt.

Leitung:

Klaus Wieting

Tel.: +49 4421 408-220

Vertretung:

Alexander Schaub

Tel.: +49 4421 408-218

Geschäftsstelle:

Wolfgang Sgraja

Tel.: +49 4421 408-229

Kontakte:

Staatliches Baumanagement Ems-Weser

Peterstraße 24

26382 Wilhelmshaven

Tel.: +49 4421 408-4

Fax: +49 4421 408-223

E-Mail: Poststelle@sb-emw.niedersachsen.de

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