Staatliches Baumanagement Braunschweig
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Sanierung einer Burgruine
Burgruine Homburg im Solling
Die Burgruine Homburg, das weithin sichtbare, fast tausend Jahre alte Wahrzeichen von Stadtoldendorf und Eschershausen, zählt zu den touristischen Attraktionen im Solling. Das historisch bedeutsame Bauwerk war jedoch baufällig und musste gesperrt werden. Insbesondere der Bergfried mit seiner Aussichtsplattform aus Holz war nicht mehr begehbar. Nach umfangreichen Voruntersuchungen entschied sich das Staatliche Baumanagement Braunschweig gemeinsam mit der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, die baufällige Holzkonstruktion durch eine moderne Plattform aus Stahl zu ersetzen.
Eine besondere Herausforderung bei dieser Baumaßnahme war die Logistik. Denn wegen des unwegsamen Geländes konnte die Baustelle nicht direkt angefahren werden. Die Lösung: Der Transport der Materialien wie Gerüst, Stahlteile und Steine erfolgte per Lastenhubschrauber. Die neue Aussichtsplattform bietet nun wieder einen weiten Rundblick über den Solling.
Zusätzlich zur Erneuerung der Aussichtsplattform hat das Staatliche Baumanagement Braunschweig die Burgruine besser gegen künftige Witterungseinflüsse geschützt. So wurden Schäden am Mauerwerk fachgerecht behoben und ein großer Riss im Bergfried geschlossen.
Daten und Fakten
Bauherr: Land Niedersachsen
Projektleitung: Staatliches Baumanagement Braunschweig
Nutzer: Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz
Architekt/Planung: HAZ Beratende Ingenieure für das Bauwesen GmbH
Fertigstellung: 2024
Baukosten: 650.000 Euro