Staatliches Baumanagement Region Nord-West
Schloss
49186 Bad Iburg
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Neubau einer Zentralküche
Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta
Die alte Küche der Justizvollzugsanstalt (JVA) für Frauen in Vechta war marode und erfüllte die Hygienevorgaben nicht mehr. Daher errichtete das Staatliche Baumanagement Region NordWest eine neue Großküche, die heutigen Standards und den Anforderungen einer effizienten Versorgung gerecht wird.
Die Küche ist auf die Zubereitung von bis zu 700 Mahlzeiten pro Tag ausgelegt und kann auf fast 1.400 erweitert werden. Sie versorgt vier JVAStandorte in Vechta sowie die JVA Osnabrück und arbeitet mit dem „Cook & Chill“- Prinzip. Die Gerichte werden vorgekocht, portioniert, abgekühlt, transportiert und vor Ort zu Ende gegart. Dadurch wird der Vitamin und Nährstoffverlust minimiert.
Im Fokus der Gebäudeaufteilung steht die Effizienz. So gliedert sich das Gebäude in drei Riegel, die den Produktionsablauf der Großküche optimieren und Fehlflächen vermeiden. Die Lüftungs und Technikzentrale im mittleren Riegel ermöglicht kurze Leitungswege.
Auch auf Nachhaltigkeit legte das Planungsteam großen Wert. So wurde eine Photovoltaikanlage mit 250 Kilowatt Peak installiert. Für die Kühlung kommt das Kältemittel CO2 zum Einsatz, das den Treibhauseffekt deutlich reduziert. Zudem wird die Abwärme der Kühltechnik zur Warmwasserbereitung genutzt, um Ressourcen effizient zu nutzen.
Daten und Fakten
Bauherr: Land Niedersachsen
Projektleitung: Staatliches Baumanagement Region Nord-West – Regionalstelle Osnabrück
Nutzer: Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta
Architekt: agn Niederberghaus & Partner GmbH
Fertigstellung: 2024
Gesamtkosten: 18 Millionen Euro (Neubau), weitere Teilmaßnahmen: 3,5 Millionen Euro
Bruttogrundfläche: rund 3.000 m²