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Restaurierung einer historischen Wetterfahne

Schloss Jever


Wetterfahne Jever   Bildrechte: SBN

Jevers Wahrzeichen erstrahlt in neuem Glanz: Nach einer aufwendigen Restaurierung ist die vergoldete Wetterfahne des Schlosses Jever zurück auf der barocken Turmhaube. Mit einem 80 Meter hohen Kran setzte das Staatliche Baumanagement Region Nord­West das 400 Kilogramm schwere Schmuckstück samt erneuerter Stahlkonstruktion sicher auf die 50 Meter hohe Turmspitze.

Die Restaurierung der 1736 gefertigten Wetterfahne war ein einzigartiges Projekt, das jede Menge Spezialwissen und Sonderlösungen erforderte. Schäden wie ein Einschussloch wurden behoben, Zierelemente ergänzt, historische Lotnähte überarbeitet und die gesamte Fahne gereinigt und mit 24­karätigem Blattgold neu vergoldet.

Das Staatliche Baumanagement Region Nord­West musste die Wetterfahne demontieren, nachdem ein kleines Kupferteil von der Kronenspitze in den Innenhof gefallen war. Untersuchungen ergaben, dass nicht nur das innenliegende Stützgerüst, sondern auch die verbliebene Haltekonstruktion auf dem Turm vollständig verrostet war. Neben der anspruchsvollen Restaurierung der vergoldeten Wetterfahne mit ihren Kupferblechen war daher auch eine Erneuerung der Stahlunterkonstruktion auf der Turmspitze erforderlich. Die Wetterfahne samt Unterkonstruktion ist nun für die zunehmenden Belastungen durch stärkere Stürme und Starkregen bestens gerüstet.

Daten und Fakten

Bauherr: Land Niedersachsen
Projektleitung: Staatliches Baumanagement Region Nord-West – Regionalstelle Wilhelmshaven
Nutzer: Schloss Jever
Architekt: Planungsgruppe Brakenhoff GmbH
Fertigstellung: 2024
Gesamtkosten: 600.000 Euro

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