Richtfest für neues Bettenhaus in Loy
Rund 8 Millionen Euro für Erweiterung des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz
Oldenburg, 13. Februar 2026. Das Staatliche Baumanagement Region Nord-West hat heute das Richtfest für das neue Bettenhaus auf dem Gelände des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) in Loy gefeiert. Der Neubau ist erforderlich, weil die vorhandenen Unterkunftskapazitäten angesichts des gestiegenen Seminarbedarfs nicht mehr ausreichen. Das neue Gebäude soll im September 2026 fertiggestellt werden und 7,9 Millionen Euro kosten.
In den beiden bisherigen Bettenhäusern am Standort Loy erfolgt die Unterbringung in Mehrbettzimmern. Das dreigeschossige Bettenhaus bietet künftig 40 Einzelzimmer, darunter zwei barrierefreie Räume. Zudem sind drei Seminarräume geplant, von denen einer multifunktional genutzt werden kann. Im Erdgeschoss entstehen gemeinschaftliche Lerninseln, die sowohl individuelles Arbeiten als auch Gruppenlernen unterstützen.
„Das heutige Richtfest ist ein klares Zeichen für Fortschritt – sowohl beim Neubau des Bettenhauses für die Kolleginnen und Kollegen des Brand- und Katastrophenschutzes als auch bei der Investitionsoffensive des Landes“, sagte Gerald Heere, Niedersächsischer Finanzminister. „Strategische Investitionen in einen funktionierenden Staat sind die richtige Antwort auf die aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Wir sind als Landesregierung überzeugt: Niedersachsen kann Zukunft.“
Für die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, ist der Neubau des Bettenhauses ein Zeichen der Wertschätzung für die Einsatzkräfte des Brand- und Katastrophenschutzes im Land: „Moderne und zeitgemäße Standorte für Ausbildung und Fortbildung für die überwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu schaffen, sind eine wichtige Investition in den niedersächsischen Brand- und Katastrophenschutz. Für die Teilnehmenden der Lehrgänge bedeutet die künftige noch bessere Ausstattung am Standort Loy, dass sie in ihrer Motivation als künftige Führungskräfte zusätzlich gestärkt werden. Das Land honoriert dadurch auch die Arbeit und das Engagement des hervorragend funktionierenden und nachwuchsstarken Brand- und Katastrophenschutzes in Niedersachsen.“
„Mit dem neuen Bettenhaus schaffen wir moderne und komfortable Unterbringungsmöglichkeiten für die Lehrgangsteilnehmenden“, betonte Cedrik Strüver, Regionalstellenleiter beim Staatlichen Baumanagement Region Nord-West. „Zugleich setzen wir ein deutliches Zeichen für klimabewusstes Bauen – unter anderem durch eine vollständig regenerative Versorgung des Gebäudes.“
Zahlreiche Bauprojekte am Standort Loy bereits umgesetzt
Der Standort Loy ist einer von drei Ausbildungsorten des NLBK für den Brand- und Katastrophenschutz. Seit 1930 werden hier Feuerwehrleute geschult. Damit ist Loy der älteste Trainingsstandort für die Einsatzkräfte im Land Niedersachsen. In den vergangenen Jahren wurden auf der Liegenschaft verschiedene Bauprojekte umgesetzt. Dazu zählen ein Seminargebäude mit modernen Lehrsälen und Präsentationstechnik, neue Umkleidemöglichkeiten für die Teilnehmenden mit einer zeitgemäßen Trennung von Privat- und Einsatzkleidung sowie eine Brandschutzsanierung im denkmalgeschützten ehemaligen Herrenhaus „Haus Osterberg“, in dem sich die Küche, der Speisesaal und Büroräume befinden.
„Mit dem Neubau des ergänzenden Bettenhauses machen wir einen wichtigen Schritt in Richtung moderner Erwachsenenbildung. Es freut mich, dass wir für unsere Teilnehmenden eine qualitativ hochwertige Unterkunft mit einer guten Lernatmosphäre schaffen“, sagte der Präsident des NLBK, Dr. Christian Kielhorn.
Über das Staatliche Baumanagement Region Nord-West
Das Staatliche Baumanagement Region Nord-West führt als eines von sieben staatlichen Bauämtern in Niedersachsen die Baumaßnahmen des Landes und des Bundes durch. Mit rund 360 Beschäftigten unterschiedlicher Fachdisziplinen betreuen wir mehr als 5.500 Bauwerke im westlichen Niedersachsen – von den Regionen Grafschaft Bentheim und Osnabrück im Süden bis an die Nordsee.

