Start der Bauarbeiten für neue Sicherheitsschleuse am Amtsgericht Gifhorn
Betrieb des Amtsgerichts bleibt uneingeschränkt aufrechterhalten
Braunschweig, 8. April 2026. Das Staatliche Baumanagement Braunschweig hat mit den Bauarbeiten für den Einbau einer modernen Sicherheitsschleuse am Amtsgericht Gifhorn begonnen. Die Maßnahme ist erforderlich, um den sicheren Betriebsablauf im Gebäude zu gewährleisten.
Hintergrund der Maßnahme ist die veränderte Sicherheitslage in Gerichten. Aktuelle Erfahrungen zeigen, dass bei Einlasskontrollen immer wieder gefährliche Gegenstände wie Messer oder Pfefferspray sichergestellt werden. Künftig sollen solche Gegenstände bereits vor Betreten des Gebäudes erkannt werden. Direkt hinter der Eingangstür werden Besucherinnen und Besucher durchsucht, ihre Taschen werden in der Sicherheitsschleuse durchleuchtet. Die technische Ausstattung entspricht dem heutigen Standard, der durch das Landeskriminalamt Niedersachsen vorgegeben wird.
„Die spezielle Architektur des Gebäudes aus den 1990er-Jahren stellt bei dieser Baumaßnahme eine besondere Herausforderung dar“, sagte Thomas Popp, Leiter des Staatlichen Baumanagements Braunschweig. „Wir haben nun eine Lösung entwickelt, die sowohl zu den baulichen Gegebenheiten passt als auch die heutigen Sicherheitsstandards zuverlässig erfüllt.“
„Wir freuen uns, dass wir nach langen Jahren der Planung und unserer stetigen und hartnäckigen Hinweise auf den Bedarf nicht zuletzt dank der Unterstützung unseres heutigen Landrates Philipp Raulfs nunmehr die Sicherheitsvorkehrungen beim Amtsgericht Gifhorn im Interesse des Publikums wie der Belegschaft dem aktuellen Standard anpassen können“, so Dr. Melanie Kieler. „Selten wurde Baulärm so sehr ersehnt. Besonders hervorzuheben ist die Schnelligkeit und Effektivität, mit der das Staatliche Baumanagement seit finaler Mittelbewilligung im letzten Jahr die Maßnahme zu unserer aller Freude vorantreibt und umsetzt.“
Während der Bauphase bleibt der Betrieb des Amtsgerichts uneingeschränkt aufrechterhalten. Der Zugang für Besucherinnen und Besucher erfolgt über den nördlichen Eingang in Parkplatznähe. Die vom Umbau betroffenen Räume des Grundbuchamtes werden innerhalb des Gebäudes verlegt.
Die Fertigstellung ist für Ende 2026 vorgesehen, die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf rund 1,2 Millionen Euro.
Über das Staatliche Baumanagement Braunschweig
Das Staatliche Baumanagement Braunschweig führt als eines von sieben staatlichen Bauämtern in Niedersachsen Baumaßnahmen des Landes und des Bundes durch – insbesondere im Kultur- und Forschungsbereich. Mit mehr als 160 Beschäftigten betreuen wir rund 2.300 Bauwerke in den Regionen Braunschweig, Gifhorn, Helmstedt, Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel und Wolfsburg.
